Unser Ort

Dienstweiler liegt am Rande der Mittelgebirgsregion Hunsrück, südöstlich der 2 km entfernten Kreisstadt Birkenfeld. Bis ins 17. Jahrhundert hinein wird der Ort als "Dintzwilr, Dyntzwilr, Dynczwiller, Dientzweiler" bezeichnet.

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aktuelle Statistik

Der Ort wurde 1367 erstmals urkundlich erwähnt. Die derzeit noch bestehende Wohnstatt "Eborn" (etwa 1 km außerhalb des eigentlichen Ortes) war früher eine selbständige Gemeinde, die um 1544 zu Dienstweiler kam.  Der alte Ortskern liegt geschützt in einem Tal an einem kleinen Bachlauf auf einer Durchschnittshöhe von 400 m NN. Eine Straßenkreuzung in der Mitte des Dorfes stellt die Verbindung zu den Ortsteilen wie auch dem "alten Neubaugebiet" Auf dem Ellenberg (450 m NN) her.

 

Die Gemarkung umfasst insgesamt 667 ha, davon etwa 320 ha Waldfläche.  Bereits um 1000 v. Chr. trat die engere Umgebung des Ortes aus dem Dunkel der Geschichte heraus. Bereits in dieser frühen Zeit müssen, wie die in den -Hügelgrabfeldern - "Auf Brand" (neben dem Bosener Gräberfeld das Zweitgrößte im weiten Umfeld) gemachten Bodenfunde beweisen, relativ viele Menschen hier gelebt haben. Damals siedelte in unserer Gegend der keltische Stamm der Treverer.  Auch aus der folgenden Besiedlung durch die Römer (58 v.Chr. bis 400 n.Chr.) stieß man auf die Grundmauern eines römischen Landhauses (Villae rusticae) Dabei fand man ein bronzenes Weinservice, das heute eine Hauptsehenswürdigkeit des Birkenfelder Landesmuseums darstellt.  Mit dem ersten ständigen Lehrer wurden ab 1785 Kinder aus Dienstweiler und der Burg Birkenfeld gemeinsam unterrichtet. Nachdem diese Einrichtung nicht auf Dauer funktionierte, erwarben die Dienstweilerer 1825 ein eigenes Schulgebäude, das aufgrund der Baufälligkeit jedoch nicht lange nutzbar war.

Luftbild
Luftbild, Sommer 2005

 

Mit Gemeinderatssitzung vom 13.02.1849 wurde der Bau einer neuen Schule beschlossen, die 1850 fertiggestellt wurde. 1955 wurde daran ein Anbau errichtet, in dem bis zur endgültigen Schließung (Schulreform) im Jahre 1968 unterrichtet wurde. Das seiner Zweckbestimmung beraubte Schulgebäude hat die Gemeinde 1985 zu einem schmucken, den örtlichen Erfordernissen gerecht werdenden Dorfgemeinschaftshaus umgestaltet.

 

Als erstes Dorf im Amt Birkenfeld baute Dienstweiler in den Jahren 1962/1963 eine Ortskanalisation mit zentraler Kläranlage.  Bereits 1960 wurde "Auf dem Ellenberg" ein Neubaugebiet erschlossen, das mit 49 Häusern voll belegt ist, was die Erschließung eines weiteren in nördlicher Richtung liegenden Neubaugebietes erforderlich machte. Bezogen die Bewohner früher das Einkommen überwiegend aus der Landwirtschaft, (ehemals 26 landwirtschaftliche Betriebe von denen 4 übrig geblieben sind) finden die heutigen arbeitsfähigen Einwohner überwiegend ihren Lebensunterhalt in der näheren Umgebung.  Dienstweiler gehört zur Verbandsgemeinde Birkenfeld und dem gleichnamigen Landkreis im Lande Rheinland-Pfalz.

 

 

Beschreibung des OrtswappensWappen

Das Wappen wurde genehmigt durch Erlass des Ministeriums des Inneren vom 07.12.1962. In schräglinks geteiltem Schild vorne rot-silbern geschacht, hinten in Silber eine schwarze Urne mit Deckel. Der vordere Schildteil verweist auf die ehemalige Zugehörigkeit zur hinteren Grafschaft Sponheim, Oberamt Birkenfeld. Die Urne des hinteren Schildteils erinnert an den bedeutenden Fund einer Deckelurne in einem Grabhügel in der Gemarkung.  

 

Die jüngste Entwicklung von Dienstweiler

Das Neubaugebiet schließt sich in nördlicher Richtung an das bestehende  "alte Neubaugebiet" an. Es umfasst insgesamt 40 Bauplätze, die in 2 Bauabschnitten erschlossen werden. Der 1. Bauabschnitt (östlicher Teil) umfasst 20 Bauplätze. Für nähere Auskünfte besuchen Sie bitte unsere Rubrik „Baugebiet“.

 

Baugebiet

 

 

Unser Gemeinschaftshaus:

Gemeinschaftshaus

 

Unser Kinderspielplatz:

Spielplatz

 

Spielplatz

 

Spielplatz

 

Das Feuerwehrgerätehaus (1996 umgebaut und erweitert):

Feuerwehrgerätehaus

 

Friedhof (Reihen- und Urnengrabfelder):

Friedhof